Unterschied fette und ätherische Öle: Basiswissen Nr. 2

Nicht lachen bitte – es fällt vielen und nicht nur den Anfängern in Sachen Aromatherapie schwer, fette und ätherische Öle per Definition von einander abzugrenzen!

Fette Pflanzenöle

  • hinterlassen Fettflecken
  • sind annähernd duftneutral oder sehr dezent im Geruch
  • werden aus Nüssen, Samen, Früchten, Kernen gepresst (oder raffiniert, was allerdings ihre wertvolle Zusammensetzung beeinträchtigt)
  • sind für die menschliche Ernährung von unersetzlicher Bedeutung!

Beispiele: Sonnenblumenkernöl, Olivenöl, Rapsöl, Sesamöl, Mandelöl, Traubenkernöl…

Fette Öle spielen in der Aromatherapie als Trägersubstanzen für die ätherischen Öle eine wichtige Rolle. Besonders geruchsneutral und hautfreundlich ist das süße Mandelöl.

Ätherische Öle:

  • riechen stark, konzentriert, für die ungeübte Nase im puren Zustand manchmal gar zu sehr
  • reine ätherische Öle sind nicht fett, hinterlassen also auch keine Fettflecken (nur die Zitrusöle, da sie Wachse aus den Schalen enthalten – wie lange noch, seufz?)
  • ätherische Öle kommen in vielen Pflanzen vor, können in allen Pflanzenteilen enthalten sein und werden meist per Wasserdampfdestillation gewonnen
  • es braucht viiiiiieeel Pflanzenmaterial bis ein Tröpfchen ätherisches Öl rauskommt, waschkörbeweise Lavendel für ein 10ml Fläschchen – klar, dass die Versuchung zu strecken und zu panschen groß ist. Ätherische Öle kaufen ist große Vertrauenssache…
  • zur Anwendung auf der Haut, im Bad, in der Küche müssen ätherische Öle im Allgemeinen stark verdünnt werden, zum Beispiel mit fetten Pflanzenölen

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