Rau(c)hnächte

Myrrhe: Balsam für Haut und Schleimhäute.Nach den Weihnachts- und Neujahrs-zusammenkünften in trockenen, überheizten Räumen, reichlich Ernährungssünden und gruppendynamischen Familien- und Verandtschaftserfahrungen sehen einige am Ende der Weihnachtsferien etwas abgestanden aus und die Haut spiegelt bei so manchen eine ziemlich mitgenommene Seele. Zeit für eine kleine Selbstbeweihräucherung mit einem Klassiker aus der Haupflege: Myrrhenöl als Bestandteil in Salben, Bädern oder Massageölen hilft der Haut, sich selbst zu helfen, adstringiert und ist wundheilend. Als erstklassiges Fixativum hilft es außerdem andere Düfte länger auf der Haut zu halten und verleiht Duftkompositionen eine tiefe, warme Note ohne sie zu dominieren. Dabei ist Myrrhe auch noch stark antiviral wirksam, antiseptisch und wirkt mild schleimlösend. Myrrhe kommt daher in fast alle meine Atembalsame. Zur Zeit schätze ich folgende Mischung als Gesichtsöl: auf 10ml Mandelöl mit etwas fettem Wildrosenöl 2 Tr. Bergamotte, 1Tr. Thymian linalool (!) und 2Tr. Myrrhe plus eine Spur destillierte rosa damascena (mit einer Stecknadel oder Minipipette). In der Zahnheilkunde und Mundhygiene ist Myrrhe seit Jahrhunderten nicht wegzudenken und ist auch heute noch selbst in konventionellen Produkten förmlich in aller Munde.

Meine Lieblingsmyrrhenanwendung ist aber doch das Räuchern und zwar in der klassischen Kombination mit echtem Weihrauch: Das riecht, als ob Kaspar, Melchior und Balthasar persönlich hereingeschaut hätten und versetzt mich in eine entsprechend feierliche Stimmung, was den Teint von innen heraus strahlen lässt, wo ja bekanntlich die wahre Schönheit herkommt…

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