Basiswissen Nr. 1

Wie einigen LeserInnen mündlich versprochen, kommt hier der erste Teil einer kleinen Einführung für Aroma-Anfänger: ich wollte das dann doch nicht Aromatherapie für Dummies nennen, obwohl das ein lustiger Vorschlag ist. Auch kann ich nicht wie gewünscht idiotensichere Tipps geben, mein Einfühlungsvermögen in idiotische Phantasie und Gedankenlosigkeit hält sich in engen Grenzen. Vielmehr werde ich in nächster Zeit einfach häufige Fragen in einer sinnvollen Reihenfolge beantworten, so dass hier allmählich sowas wie ein Miniaromabasiswissen herauskommt, für alle, die sich mit ein paar wenigen Fläschchen ätherischer Öle die Gesundheit erhalten wollen, aber keine Ambitionen haben, sich wahnsinnig in das Thema zu vertiefen (kann natürlich durchaus trotzdem passieren).
Noch eine kleine Bitte an alle erfahrenen AromakollegInnen und -anwenderInnen unter meinen LeserInnen: Nicht erschrecken, ich fasse wirklich sehr oberflächlich und einfachst zusammen, die Darstellungen werden also nicht dem Maximum meines Wissens- und Kenntnisstandes entsprechen – hierzu empfehle ich die genaue Lektüre dieser Seite, den Besuch eines meiner Vorträge oder ein Beratungssgespräch in meiner Praxis. Vollständigkeit strebe ich genauso wenig an wie Allgemeingültigkeit, nur Alltagstauglichkeit für den ganz normalen Haushalt.

Warum müssen alle Anfänger erstmal Lavendelöl haben?
Mit Lavendelöl fängt die Aromatherapie an: für Laien ist es das wichtigste Öl überhaupt, weil man quasi wirklich nichts falsch machen kann, man darf es sogar pur auf der Haut anwenden! Aber NIE IN DIE AUGEN ODER OHREN!!! Wer erstmals bei mir in der Praxis vorbeischnuppert, wird nicht ohne ein Fläschchen besten Lavendelöls nach Hause gehen, vorher verkaufe ich gar keine anderen Essenzen… Auch wenn man sonst gar nichts mit der Welt der ätherischen Öle am Hut hat: Lavendelöl gehört in jeden Haushalt, in jede Handtasche, sogar in jeden Schulranzen und jede Sporttasche.
Und das alles kann der Lavendel, vorausgesetzt es handelt sich um ein ungepanschtes Destillat aus lavandula angustifolia in bester Qualität und von zweifelsfreier Herkunft:

  • erste Hilfe bei Verbrennungen und Verletzungen (pur auftragen)
  • die Wunde wird desinfiziert und der Wundverschluss gleichzeitig angeregt
  • Rettung für verunglückte Duftmischungen – ein Tröpfchen kann schrille Kreationen harmonisieren
  • Einschlafhilfe: niedrig dosieren, nur ein Tropfen aufs Kissen.
  • Insektenvertreibung
  • schlagartige Gestanksneutralisierung in geschlossenen Räumen, auf einer Autofahrt z.B. („uähh, Mama ich hab da was am Schuh unten…“)

…und er kann noch vielviel mehr. Halthalt, liebe Kommentatoren, bevor Ihr jetzt lange Listen über die Wohltaten des Lavendels aufschreibt, muss ich erst eine Provokation loswerden: Es gibt quasi nichts, was Lavendelöl nicht kann, oder?

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